Die Strauß-Stile im Überblick
Runder Biedermeierstrauß: Der Klassiker. Dichte, gleichmäßige Kugel aus einer oder mehreren Blumensorten. Zeitlos, elegant, zu jedem Kleid passend.
Kaskadenstrauß: Fällt nach unten aus. Sehr glamourös, klassisch-eleganter Look. Perfekt für Ballkleider und kirchliche Trauungen. Eher schwerer zu halten.
Botanisch-natürlicher Strauß: Wildblumen, Grünpflanzen, Eukalyptus, asymmetrisch. Der Trend der letzten Jahre und weiterhin sehr beliebt. Romantisch und ungekünstelt.
Monostrauß: Eine einzige Blumensorte in Fülle. Pfingstrosen, Dahlien oder Anemonen – konzentriert und ausdrucksstark.
Minimalistischer Strauß: Wenige, ausgesuchte Blüten mit viel Grün. Modern, clean, perfekt zu schlichten Kleidern.
Top-Blumen 2026
- Pfingstrose: Die beliebteste Hochzeitsblume bleibt Nummer 1 – üppig, romantisch, in vielen Farben
- Kosmee (Cosmea): Zarte Wildblumen-Optik, sehr angesagt
- Clematis: Ungewöhnlich, botanisch, sehr stilvoll
- Sweet Pea (Wicken): Pastellige Leichtigkeit, heiratssaison-perfekt
- Eukalyptus: Als Grünfüller nicht wegzudenken, gibt Duft und Struktur
- Distel: Trend-Einsteiger – bringt Textur und modernen Edge
Was ein Brautstrauß kostet
Einfache Strandsträuße oder Wildblumensträuße beginnen ab 80–120 €. Mittlere Qualität mit saisonalen Blumen: 150–300 €. Luxussträuße mit Orchideen, Pfingstrosen oder seltenen Blüten: 400–800 €. Der Preis hängt stark von der Saison ab – Pfingstrosen im Winter kosten ein Vielfaches.
Tipps für die Floristin-Beratung
- Bring Fotos deines Kleides mit – Farbe und Stil bestimmen den Strauß
- Zeig Inspiration auf Pinterest – besser als beschreiben
- Frag nach saisonalen Alternativen wenn bestimmte Blüten zu teuer sind
- Buche die Floristin mindestens 6 Monate vorher
- Vergiss den Wurfstrauß nicht – oft kleiner und günstiger als der Hauptstrauß