Früh anfangen – warum 9 bis 12 Monate ausreichend, aber nötig sind
Der häufigste Fehler ist, zu spät mit der Kleidsuche zu beginnen. Viele Brautkleider werden auf Maß aus dem Ausland gefertigt und benötigen allein für die Produktion sechs bis acht Monate. Hinzu kommen zwei bis drei Anpassungen beim Atelier. Wer im Juni heiratet, sollte spätestens im September des Vorjahres mit dem Shoppen beginnen.
Welcher Kleidschnitt passt zu welcher Figur?
A-Linie: Der Klassiker, der fast jeder Figur schmeichelt. Eng an Taille und Hüfte, fällt dann weit aus. Ideal für birnen- und sanduhrförmige Figuren.
Ballkleid / Ball Gown: Das märchenhafteste aller Kleider. Betont die Taille, kaschiert breite Hüften. Braucht viel Platz – ideal für große Festhallen und Kirchen.
Meerjungfrau / Mermaid: Körperbetont bis zum Knie, dann ausgestellt. Nur für schlanke und kurvenreiche Figuren geeignet. Perfekt für Frauen, die ihre Silhouette zeigen möchten.
Empire-Stil: Hohe Taille direkt unter der Brust, fällt dann locker. Sehr schmeichelhaft für Schwangere und Frauen, die den Bauch kaschieren möchten.
Boho / Fließend: Leichte Stoffe wie Chiffon, Seide oder Spitze. Kein starres Korsett. Perfekt für Strand- und Gartenhochzeiten.
So läuft ein Probetermin ab
Buche deinen ersten Termin im Atelier mit maximal zwei Vertrauten – zu viele Meinungen verwirren. Lass dich von der Beraterin führen und probiere auch Kleider, die du dir nie vorstellen würdest. Bringe passende Unterwäsche und Absätze mit, die der geplanten Schuhgröße entsprechen.
Budget realistisch planen
Qualitätsbrautkleider starten ab etwa 800 Euro, Designer-Roben liegen bei 3.000 bis 10.000 Euro. Rechne immer 10–15 % Aufpreis für Änderungen ein. Vintage-Kleider oder Mietkleider können die Kosten deutlich senken.
Checkliste: Das brauchst du zur Anprobe
- Strapless BH oder Bustier in deiner Größe
- Absatzschuhe (Höhe wie die geplanten Hochzeitsschuhe)
- Haare am besten hochgesteckt
- Kein ausgeprägtes Make-up (Gefahr für helle Stoffe)
- Offenen Geist – probiere auch Unerwartetes